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Schlösser von Leuk

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 werra

 

Werra-Schloss

Der Von-Werra-Herrensitz gehört zu dem grössten klassizistischen Wohnsitzen im Wallis. Der an das Mageranhaus anschliessende Westflügel stammt aus dem 17. Jahrhundert. Das repräsentative Gepräge des Eingangsbereiches bildet eine würdige Kulisse für den Empfang von Gästen.

Hinter den vier hochrechteckigen Fenstern des Saalbaus im ersten Obergeschoss befindet sich ein im Wallis einzigartiger Marmorsaal. Der Herrensitz steht seit 1969 unter Denkmalschutz. Neben dem Herrensitz in Leuk besass die Familie von Werra ein weiteres Schloss in Leuk Susten, das heutige Altersheim St. Josef, dessen lange Allee noch heute auf den repräsentativen Charakter verweist.

Zen-Ruffinen Landsitz

Der Zen-Ruffiner Landsitz liegt an der Gintig im Quartier Galdinen, wo sich früher auch der Bahnhof der Leukerbadbahn befand.  Das Hauptgebäude und der Treppenturm wurden 1612 gebaut.

Später kamen Anbauten im Westen und Norden dazu. Einige Fenster zeigen spätgotische Fensterprofile. Am Eingangstor verweisen die Wappen auf die früheren Besitzer Niklaus Brunner und Maria Albertini. Das Haus ist nach der bekannten Leuker Familie Zen-Ruffinen benannt.

Im Landsitz hatten Iris und Peter von Roten ihr Anwaltsbüro eingerichtet.

Mayorshof

Mayorshof

Beim Stammsitz der Familie Von Werra fällt als erstes der kleine Pfefferbüchsenturm in der Ringmauer auf. Er ist Teil der mittelalterlich wirkenden, burgartigen Anlage, die allerdings nicht militärischen Zwecken, sondern der Repräsentation diente.

Ursprünglich befand sich hier ein hochmittelalterlicher Steinbau. Mit Ringmauer und Pfefferbüchsenturm unterstrich er den herrschaftlichen Anspruch des Anwesens, das von nun an «Mayorshof» genannt wurde. Matthäus von Werra, Landvogt und Hauptmann, baute 1626 die Nordseite weiter aus und fügte den viereckigen Turm mit Walmdach hinzu. Bis auf einzelne Details erhielt der Mayorshof zu dieser Zeit seine heutige Form. Seit der Restaurierung von 1986-92 steht er unter Denkmalschutz.